Radioquelle Virgo A, 3C274 registriert.

Während einer Mitgliederschulung im Fachbereich Radioastronomie von Antares gelang die Registrierung der Radioquelle Virgo A   M87   oder auch 3C274.  Wir hatten nach Sonnenuntergang mit Hilfe eines Telrads die Montierung Initialisiert und dann aber durch einen Zufall  M87 gefunden.  Ein Meridiantransit war wegen dem Auskühlen des LNC nicht möglich da die Temperatur sich ständig änderte. So blieb uns nur ein Durchlauf mit langsamer Geschwindigkeit übrig. Empfänger war ein RAL 10 AP von  http://www.radioastrolab.com/products/our-products-for-radio-astronomy

 

Links: Optische Aufnahme von M87 mit Jet (Hubble),

 

Rechts: Radiobild von Virgo A (M87) mit dem Very Large Array (VLA).

© Hubble Heritage, APOD 06.07.2000; VLA, NRAO/AUI

Die Radioquelle Virgo A 3C274 in der Jungfrau mit unserem kleinen Radioteleskop

( 60 cm Satspiegel ) aufgezeichnet.

 

Die elliptischen Riesengalaxie M 87, auch Virgo A genannt, gehört zu den bemerkenswertesten Objekten am Himmel. Sie ist wohl die dominierende Galaxie in nächsten großen Haufen, dem berühmten Virgo Haufen der Galaxien (manchmal findet man auch den Namen "Coma-Virgo Haufen", was der Situation eher gerecht wird, da sich dieser Haufen bis in das Sternbild Coma Berenice erstreckt). Die Entfernung dieser Galaxie wird wie die Entfernung dieses Haufens wird mit 60 Millionen Lichtjahren angegeben.

Virgo A hat zwei Besonderheiten: Einmal ein gewaltiges System von Kugelsternhaufen und zum anderen einen riesigen Jet. M 87 zählt zu den Galaxien mit den meisten Kugelsternhaufen, Schätzungen gehen auf über 4.000. Virgo A beherbergt einen Jet von mindestens 5.000 Lichtjahren Länge, der für die meiste Radiostrahlung verantwortlich ist. Er besteht aus Material, das aus dem Kern der Galaxie ausgestoßen wird und lässt sich in eine Anzahl von kleinen Wolken und Knoten auflösen. Es wurde auch ein zweiter Jet entdeckt, der in entgegengesetzte Richtung zeigt und bei weitem nicht so spektakulär ist. 

Bilder des Hubble-Teleskops zeigen im Zentrum der Galaxie ein massives Schwarzes Loch mit einer Masse von 2 bis 3 Milliarden Sonnenmassen und einem Durchmesser von nur 60 Lichtjahren. Das Schwarze Loch ist von einer rasch rotierenden Scheibe aus Gas umgeben.

Quellangabe: Max-Plank-Institut für Radioastronomie.

Neuer LNC für 4 GHz, erste Empfangsversuche

Der LNC für 4 GHz ist für Sat-Empfang in den USA.

Das Himmelsrauschen auf 4 GHz von 0:00 bis 9:00 UTC. Links die Milchstraße im Schwan und rechts die Sonne (rot).  Alles bei gleichbleibender Temperatur. (blau)

Das Himmelsrauschen ebenfalls auf 4 GHz von 9:00 bis 0:00 UTC.

Der erste Sonnendurchgang Als Rotor arbeitet die Erddrehung.

Ein Tag von 9:30 bis 16:00 UTC.  Deutlich wirkt sich auch die Temperatur aus.

Rot: Um 19:00 UTC die Sonne.      Blau: Temperatur in zehntel °C

Parabolspiegel 136 cm Durchmesser

Am 18. Jun 2016i · ist es einfach die Milchstraße zu finden. Sonne und Milchstraße sind an gleicher Position. 

Eine Antennenfahrt durch die Milchstraße mit einer Schubstange als Antrieb. Auf 4 GHz mit 1,3 m Parabolspiegel und RAL 10 Radioempfänger. 20 Grad unter der Sonne. http://www.radioastrolab.com/

Der Empfänger ist sehr empfindlich. Meine Empfehlung für die Radioastronomie mit kleinen und großen Spiegeln.

Der Orionnebel und die Milchstraße auf 12 GHz

Die Milchstraße im kleinen Radioteleskop auf 1420 MHz

 Der Versuch die  Milchstraße im Schwan mit meinem profesorischen Radioteleskop zu empfangen ist gelungen. Auf der Frequenz der Wasserstofflinie 1420 Mhz (21cm Wellenlänge), einem Vorverstärker mit niedriger Rauschzahl direkt an der  Antenne, mit Eigenbau Empfänger und der Software RadioSkyPipe  wurde ein Rauschanstieg von 0,4 db gemessen. Der Parabolspiegel hat einen Durchmesser von 136 cm und auf 1420 Mhz einen Öffnungswinkel von 11°.  


Der Parabolspiegel hat einen Durchmesser von 136 cm und auf 1420 Mhz einen Öffnungswinkel von 11°.  

Milchstraße zwischen Orion und den Zwillingen auf 10 GHz 

Und die Winterliche Milchstraße zwischen Orion und den Zwillingen auf 10 GHz mit dem Kleinen Radioteleskop. (136 cm Durchmesser und TV-LNC) Radio ist aus Italien RAL10KIT modifiziert um auch mit RadioSkyPipe zu arbeiten. Zur Zeit wird der LNC noch nicht Temperatur-Stabilisiert deshalb kann ich nur Messungen bei gleichbleibender Außentemperatur auswerten.  

Die Sonne auf 11 GHz im Radioteleskop

Auch mit einem aus den Anfängen der SAT-Technik verwendeten Satellitenspiegel und einem modernen LNB  ist es möglich auf 11 GHz radioastronomische Versuche durchzuführen. Der Singel LNC hat eine Rauschzahl von 0,1db. Eine Berechnung der technischen Daten des Spiegels ist im Foto unten zu sehen. Bei einem alten Spiegel ist es wichtig die parabolische Form zu kontrollieren. Ob der Spiegel durch Transport verzogen ist, wird mit einem über Kreuz gespannten Bindfaden kontrolliert. Am Kreuzungspunkt sollten sich die zwei Schnüre gerade berühren. Der Gewinn der Antenne ist 42 dbi und der Öffnungswinkel 1,31°.

Die Stromversorgung des LNB wird über eine Gleichstromweiche mit einem alten Satresiver sichergestellt mit dem man auch die Arbeitsfrequenz einstellen kann. An der Gleichstromweiche ist ein SDR-Radio als Empfänger (Funcubedongel) angeschlossen wo man sich eine freie Frequenz suchen kann. Die Software SpectraVue zeichnet die Rauschspannung der Antenne auf.   Eine Anleitung gibt es hier.

Die Berechnug der Antenne auf 11 GHz

Die ersten Messungen am 8.November 2013 bei wolkenlosem Himmel.

Die Strahlungsintensität der Sonne liegt ca. 6.4 db über dem Himmelshintergrund im Norden. (Polaris) Die Sonne im Radioteleskop hat ca.1-2° Durchmesser und stimmt mit dem Öffnungswinkel der Antenne überein. Die Rauschleistung der Sonne wird durch die Gleichstromweiche zur Hälfte auf die beiden Empfänger aufgeteilt. Dadurch muss die Rauschspannung um 3 db erhöht werden. Sie beträgt daher 9.4db. Durch Fehlanpassung der Antennenkabel von 75 Ohm auf 50 Ohm und Kabelverluste muss ich wieder 2 db abziehen. Es bleibt also ein Anstieg des Sonnenrauschens von 7.4 db. Das ist für so ein kleines Radioteleskop beachtlich.

Die Setup Einstellungen für  den Funcube-Dongel  der als Soundkarte Mikrofon im Input aufgelistet ist. ( Input-Einstellungen )

 

Natürlich muss auch der entsprechende Treiber vorher installiert werden.

Diagramm in Großformat
Radio2.jpg
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Familienwappen
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Laut "Bahlow, Deutsches Namenslexikon, Suhrkamp 1067:' kommt Lensch bzw. Lentsch von Laurentius, Deshalb haben wir das Attribut des hl. Laurentius angenommen, der auf einem Rost den Märtyrertod erlitt.

So zeigt unser Wappen auf Rot einen schwarzen Rost. Die Helmzier weist als Symbol die Beziehung der Wappeninhaber zum Geburtsort Lilienfeld eine goldene Lilie auf. Helmdecke und Wulst sind rot-golden.