Pulsare auf 430 MHz

Die Ermittlung der absoluten Systemtemperatur ist schwierig. Man kann versuchen, die Antenne auf

eine absorbierende Fläche zu richten, also mit negativer Elevation z.B. gegen Bäume, damit die

Hauptkeule der Antenne nur diese Fläche „sieht”. Anschließend dreht man die Antenne gegen einen

kalten Punkt am Himmel. Im theoretisch besten Fall, also mit einer Systemtemperatur von 0°K und

einer idealen Antenne ohne Nebenzipfel, erhält man auf 70cm den Wert  ca. 12,9 db

Doch leider gibt es keine idealen Antennen. Reale Antennen „sehen“ mit den Nebenzipfeln bei negativer

Elevation den kalten Himmel bzw. bei positiver Elevation den warmen Boden. . Von der Antennentemperatur wird also das von der Antenne aufgenommene Hintergrundrauschen subtrahiert. Gute UHF-Empfänger haben eine Systemtemperatur von weniger als 60°K,  

Erde und Sonnenrauschen lässt sich nicht unterscheiden

Der erste Versuch einer Kalt Heiß Messung ohne Vorverstärker. Der Unterschied war gleich 0

Nach Montage eines Vorverstärkers für 70 cm (ca. 2.5 db Rauschen)  wird am kalten Himmel auf 0 db Rauschen am Lautsprecher- Ausgang eingestellt.

Dann wird die Antenne auf den Erdboden ausgerichtet

Eine Kontrolle am Empfänger IC 821H  zeigt am S-Meter keine Reaktion

Aber das Rauschen am Lautsprecherausgang ist um 6,5 db angestiegen was bei einer Bandbreite von 2,5 KHz schon mal für den Anfang nicht schlecht ist.

Eine Verbesserung, mit einem guten Vorverstärker und 1 MHz Bandbreite, müsste den gewünschten Erfolg den Pulsar B0329+54 zu empfangen möglich machen.

ZAMG-Wetterwarnungen

Meine aufgenommenen Sonnen Daten werden alle 15 Minuten zur Wissenschaftlichen Erforschung der Sonne an ISWI, IMPC und ETH Zürich gesendet.